Kreisvorgabepokal 2017: Erste Runde überstanden

BSV Kisdorf gegen Post SG Segeberg III: 1. Kreisklasse gegen 4. Kreisklasse. Da sollte der Sieger eigentlich bereits feststehen. Nicht so beim Kreisvorgabepokal. Da ist alles möglich, denn der klassenhöhere Verein muss Punkte vorgeben. Kisdorf als Pokalverteidiger begann gegen Segeberg in der ersten Runde des diesjährigen Wettbewerbs in jedem Satz mit 0:4. Keine einfache Nummer also. Immer mal wieder kann ein Kanten- oder ein Netzrutscher einen Strich durch die Rechnung machen. 0:5, 0:6 – dann ist der Satz oft schon gelaufen. 

Nico Sachse, unser Spitzenmann, kam mit den Widrigkeiten noch am besten zurecht. Obwohl er sich zwei Tage zuvor beim Training eine schmerzhafte Zerrung zugezogen hatte und durch die Halle humpelte, gewann er als einziger beide Einzel und mit Timo Frauenstein auch das Doppel. Carsten Sterly (1 Einzel und mit Hans-Eckart Jaeger das Doppel) – das waren schon fünf Punkte.

Und dann begann die große Rechnerei: Verliert „Ecki“ das letzte Spiel gegen Ralf Grundmann mit 0:3 Sätzen, zieht Segeberg beim Gesamtstand von 5:5 und besserem Satzverhältnis  (20:18) in die nächste Runde ein. Bei 1:3 ebenso (20:19 Sätze), bei 2:3 (20:20) schafft Kisdorf den Sprung in Runde 2. Warum? Bei Punkt- und Satzausgleich kommt laut Reglement der vorgebende Club (Kisdorf) weiter. Es kam aber noch besser: Hans-Eckart siegte 11:9 im fünften Satz – Endstand 6:4. Das Glück war Kisdorf hold.

Im Punktspielbetrieb läuft es nicht so gut. Eine Woche vor dem letzten Spiel der Hinrunde am Freitag gegen Oldesloe rangieren wir auf Rang acht (5:11 Punkte), knapp vor den beiden Abstiegsplätzen. Aber alle sind optimistisch: In der Rückrunde wird es besser laufen.