Kisdorf steigt auf – aber erst 2019

Eine Spielklasse übersprungen – war das zuviel? Mit einem Satz von der 3. in die 1. Tischtennis-Kreisklasse – das ging für den BSV Kisdorf fast schief. 5:13 Punkte und Drittletzter in der Tabelle, punktgleich mit dem Vorletzten TTSG Fuhlendorf-Wiemersdorf – diese Bilanz ist ja fast so schlecht wie die vom HSV in der Fußball-Bundesliga. Der Dino steht vor der Winterpause auf einem Abstiegsplatz. Und viele sagen: „Da bleibt er auch“. Steigt Kisdorf vielleicht sogar ab?

In Kisdorf lachen sie über eine solche Frage, und das zeugt nicht einmal von Überheblichkeit. Die Mannschaft wurde nämlich total umgekrempelt. Nico Sachse, frisch gekürt zur Ranglisten-Nummer 124 in Schleswig-Holstein, bleibt natürlich die Nummer eins. Aber dann kommen aufgrund ihrer erfreulich guten Leistungspunktzahlen schon die Neuen: Finn Stoffer auf Platz zwei und Alexandra Schmidt auf Platz drei.  Beide spielten in der vergangenen Saison für SV Henstedt-Ulzburg in der Kreisliga und wechselten zur Rückrunde zum BSV Kisdorf. Herzlich willkommen!

An Nummer vier, trotz einer Super-Bilanz von 12:4-Siegen in der Hinrunde um einen Platz abgerutscht, tritt Hauptsponsor Timo „Bäderfuchs“ Frauenstein an den Tisch. Dann die Überraschung: An fünf meldet sich Uwe Kahle zurück, der in der Hinrunde leider nicht spielen konnte, jetzt aber wieder fit ist. Carsten Sterly, bisher die Nummer 2, ging trotz dritthöchster LPZ freiwillig auf Platz sechs zurück, Hans-Eckart Jaeger auf Rang sieben, Ingo Schlundt auf Rang acht. Nun darf tüchtig rotiert werden.

Am 26. Januar geht in Hartenholm die Aufholjagd los. Die Sache hat aber einen Haken. Selbst wenn alle Spiele gewonnen werden sollten (was nicht selbstverständlich ist), wäre bei dann 23:13 Punkten der Zug in Richtung Aufstieg sicherlich längst abgefahren. Also: Kisdorf steigt mit Sicherheit auf – aber wohl nicht vor 2019…