Prost Punsch! Da kam Stimmung auf

„Prost Punsch!“ rief Heike Feuerer. Die Elite-Sportschützin der Schützengilde Beckersberg hatte sich von ihrem Mann Carsten Sterly überreden lassen, beim 2. Punschturnier der Tischtennissparte des BSV Kisdorf wie schon vor zwei Jahren für das leibliche Wohl der Spieler und Spielerinnen zu sorgen. Wer Hunger oder Durst hatte, brauchte sich nur bei Heike zu melden.

24 Pingpong-Künstler/-innen hatten sich wenige Tage vor dem Weihnachtsfest in die Meldeliste eingetragen. Wie schon bei der Premiere verzichtete Alexandra Schmidt-Neugebauer aufs Mitspielen und kümmerte sich mit Erfolg um die Organisation. Jeder hatte von zu Hause leckere Sachen mitgebracht – Würstchen, selbstgemachte scharfe Frikadellen, Chicken Nuggets, Sushi, Kekse, Tortellinisalat, Marzipankuchen, Käse-Schinken Gebäck, verschiedene Naschis und vieles mehr.

Auch Heike hatte sich mächtig ins Zeug gelegt, 15 Liter selbstgemachten Teepunsch hatte sie mitgebracht. Das reichte gerade eben. Punsch ohne „Schuss“ durfte zwischen den Matches von allen getrunken werden, und als das Turnier zu Ende war, durften die Erwachsenen mit „Schuss“ feiern.

Das Turnier-Reglement sah so aus: Die Doppel-Paarungen (Blaue und Rote Gruppe) wurden an Hand von Spielkarten ausgelost. Gewonnen hatte das Team, das zwei Sätze gewonnen hatte. Es ging in erster Linie nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um viel Spaß an diesem Abend. Am Ende waren sich alle einig: Beim 3. Punschturnier sind wir wieder dabei!

Ergebnisse Punschturnier:

Blaue Gruppe:

1. Carsten Sterly 8:0 Siege, 2. Ralf Neugebauer 7:1, 3. Uwe Kahle 7:1, 4. Nico Sachse und Torge Hahn je 5:3, 6. Valentin Goppelt und Hans-Eckart Jaeger je 4:4, 8. Torben Krause 3:5, 9. Fabian Dewald 2:6, 10. Ivo Stichel, Holger Wierig und Bjarne Alexander je 1:7 Siege,

Rote Gruppe:

1. Sina Biehl 7:1 Siege, 2. Tobias Grönwoldt 6:2, 3. Timo Jaschik je 6:2, 4. Marianne Hezig 5:3, 5. Thimo Wieschiolek, Stine Pingel-Schümann und Justus Rode je 4:4, 8. Kim Körner und Hartmut Reez je 3:5, 10. Ove Klasen, Collin Gaden und Louisa Wierig je 2:6 Siege.

v.l: Uwe Kahle, Alexandra Schmidt-Neugebauer, Ralf Neugebauer,Heike Feuerer, Carsten Sterly, Sina Biehl, Tobias Grönwoldt, Timo Jaschik

Aufstieg in die Kreisliga: Kisdorf verstärkt sich

Sie saßen gemütlich beim Griechen in Kisdorf beisammen und fabulierten über vergangene, aber mehr noch über kommende Zeiten. Die Saison 2018/19 ist vorüber, sie hätte kaum besser sein können. Vizemeister in der 1. Kreisklasse, Aufstieg in die Kreisliga. Warum sich also noch ärgern über die beiden Niederlagen – 2:9 in der Vorrunde bei SV SW Westerrade II und 4:9 in der Rückrunde bei der TTG Elmenhorst/Fischbek. Schwamm drüber!

Ivo Stichel (35) freut sich schon, dass er in der kommenden Saison für den BSV Kisdorf spielen wird. „Das ist hier ja eine tolle Truppe“, sagte er und gab eine Runde aus. Ivo, der dreifache Familienvater, hatte in den letzten anderthalb Jahren keine Zeit für Tischtennis. Zu Hause verlangten ihm seine vier Mädels eine Menge ab, und die Schüler des Alstergymnasiums in Henstedt-Ulzburg gönnten ihrem Mathe-, Physik- und Informatik-Lehrer auch keine Pause. Jetzt nimmt er sich aber wieder Zeit für seine Lieblings-Sportart.

Beim BSV Kisdorf freuen sie sich auch über den Neuzugang, besonders Alexandra Schmidt. Die Grundschullehrerin hatte in der Saison 2016/17 mit Ivo beim SV Henstedt-Ulzburg in der Kreisliga in einem Team gespielt und ihm seit einigen Monaten einen Vereinswechsel schmackhaft gemacht.  Leicht wird es nicht werden für ihn im oberen Paarkreuz. Aber Ivo ist ehrgeizig und versprach: „Ich werde fleißig trainieren.“ Bei den Vereinsmeisterschaften Anfang Juni will er das unter Beweis stellen.

Das Kisdorfer Team mit Nico Sachse, Ivo Stichel, Finn Stoffer, Carsten Sterly, Alexandra Schmidt, Timo Frauenstein, Uwe Kahle, Hans-E. Jaeger und Ingo Schlundt wird gut vorbereitet in die Saison 2019/20 gehen.

 

 

Ein Sieg noch – dann ist der Aufstieg perfekt

BILD-Leser können es jeden Tag auf der 1. Sportseite lesen: “ Noch …. Tage bis zum Aufstieg“. Die HSV-Fußballer sind damit gemeint. Der Zweitliga-Tabellenführer will zurück in die 1. Liga. Manchmal aber steht in der BILD auch ein Fragezeichen dahinter. So wie am Montag, am Tag nach der 1:2-Niederlage in Regensburg. Da hieß es: „Noch 83 Tage bis zum Aufstieg?“

Bei der 1. Herrenmannschaft des BSV Kisdorf, Abteilung Tischtennis, Tabellenführer in der 1. Kreisklasse (22:2 Punkte), gibt es beim Thema Aufstieg kein Fragezeichen mehr. Vier Saisonspiele sind es zwar noch, es reicht aber ein Sieg am Freitag zu Hause gegen TTSG Fuhlendorf/Wiemersdorf zum Aufstieg in die Kreisliga.

Niemand im Team zweifelt daran, dass das Saisonziel erreicht wird, denn in der Rückrunde wurde bisher jedes Spiel gewonnen. Am Freitag darf also mit einiger Sicherheit gejubelt werden. Danach kann das letzte Ziel in Angriff genommen werden – die Meisterschaft. Die Entscheidung könnte im letzten Saisonspiel am 29. März fallen – beim zu erwartenden Showdown gegen den momentanen Tabellenzweiten Elmenhorst/Fischbek II (19:3 Punkte)

Knapper geht’s nicht: Kisdorf 1 ist Herbstmeister

1:11, 11:9, 11:6, 11:9: Kurz nach 21 Uhr am 7. Dezember hätte Manfred Theel vom SC Ellerau eigentlich jubeln können, denn gerade hatte er seinen Matchball zum 3:1-Satz-Sieg gegen Helmut Schäfer von der TTG Elmenhorst/Fischbek II verwandelt. Aber „Manni“ freute sich nicht, denn er ahnte offensichtlich schon, was seinem Team bevorstand. Am Ende verlor Ellerau das letzte Hinrundenspiel der 1. Tischtennis-Kreisklasse Segeberg/Stormarn in Elmenhorst mit 1:9.

Jetzt durfte Tabellenführer BSV Kisdorf 1 jubeln. Hätte Elmenhorst/Fischbek gegen Ellerau mit 9:0 gewonnen, hätte das dem Tabellenzweiten zur Herbstmeisterschaft gereicht. Nun darf sich Kisdorf bei Punktegleichheit (14:2) und hauchdünn besserem Spielverhältnis  (65:29 gegen 66:31) mit dem (inoffiziellen) Titel schmücken.

Was bedeutet „Herbstmeisterschaft“? Im Internetportal Wikipedia kann man sich schlau machen: „Herbstmeister oder Wintermeister wird im Sport eine Person oder Mannschaft genannt, die nach Abschluss der ersten Hälfte einer Wettbewerbs-Saison auf dem Platz in der Wertung steht, der sie am Ende zum Meister machen würde“.

Doppeltes Glück für Kisdorf: Staffelleiter Jürgen Raffel (SSV Groß Kummerfeld) hatte zwei Tage zuvor beim Gastspiel seiner Mannschaft in Kisdorf (1:9) berichtet, dass ihm vor Saisonbeginn ein kleiner Fauxpas unterlaufen sei. Auf der Internetseite der 1. Kreisklasse stand vor dem Tabellenzweiten das Zeichen „R“. Das bedeutet, dass die Mannschaft nach Saisonende ein Relegationsspiel um den Kreisliga-Aufstieg bestreiten müsse. Laut Reglement steigt jedoch auch der Zweite auf. Das stellte der Staffelleiter umgehend richtig.

Jetzt kann Kisdorf 1 beruhigter in die Rückrunde gehen und ankündigen: „Kreisliga wir kommen!“ Ob im Frühjahr 2019 als Meister oder als Zweiter ist egal…

Trotzdem: Vielen Dank, Manni aus Ellerau…!

 

„Ralle“ gibt Tipps – „Alex“ siegt und siegt

Man braucht nur den richtigen Tippgeber, dann geht alles gut. Alexandra Schmidt ist beim BSV Kisdorf in der 1. Kreisklasse weiter unbesiegt. Ihr Freund Ralf Neugebauer, die Nummer 2 beim SV Schmalensee in der 1. Bezirksliga, ist nahezu in jeder Partie ihr Coach. Was „Ralle“ sagt, ist Gold wert. Fünf Spiele, 8:0-Siege – so lautet ihre bisherige Bilanz.

In der Einzel-Gesamtbilanz der Staffel liegt die Grundschullehrerin unter 83 Spielern und Spielerinnen auf dem zweiten Platz. Nur einer ist nach Siegen erfolgreicher: Hoa-Bac Huynh, die Tischtennis-Legende vom TSV Lütjensee. Der gebürtige Vietnamese, der vor Jahren sogar in der Regionalliga spielte, weist 9:0-Siege auf.

Schade, dass es am 9. November in Kisdorf gegen den TSV Lütjensee nicht zu einem direkten Aufeinandertreffen kommen wird. Hoa-Bac Huynh ist die Nr. 2 im Team, „Alex“ die Nr. 4. In der Rückrunde könnte es jedoch zum Duell der Cracks kommen, wenn Alexandras Leistungspunktzahlen durch weitere Siege steigen sollten und sie ins obere Paarkreuz aufrückt – oder der Vietnamese ins mittlere Paarkreuz absteigt.

Die Saison verläuft bisher erfreulich für den BSV Kisdorf, denn nur in Westerrade gab es eine Niederlage. Die Kisdorfer fanden sich nach dem 9:3 gegen Spitzenreiter TTG Elmenhorst/Fischbek und dem 9:3 am vergangenen Freitag gegen den SC Ellerau II auf dem zweiten Tabellenplatz wieder.

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